Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Johannes Krupp, Innsbrucker Weg 1, 67067 Ludwigshafen am Rhein (nachfolgend „Anbieter") und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der Dienstleistungen des Anbieters. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
§ 2 Leistungsgegenstand
Der Anbieter erbringt — je nach gebuchtem Plan — insbesondere folgende Leistungen als Dienstleistung (kein Werkvertrag):
- Überwachung öffentlicher Bewertungsplattformen und Erstellung von KI-gestützten Antwortentwürfen zur Freigabe durch den Kunden;
- regelmäßige Auswertungen und Zusammenfassungen des Kundenfeedbacks (Digest);
- Bearbeitung eingehender Feedback-E-Mails mit Antwortentwürfen;
- telefonische und Online-Reservierungsannahme über einen KI-Assistenten einschließlich Kalenderverwaltung;
- Versand von Bewertungsanfragen an Gäste des Kunden.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem gewählten Plan. Der Anbieter schuldet ein fachgerechtes Tätigwerden, jedoch keinen bestimmten Erfolg — insbesondere keine bestimmte Anzahl, Bewertung oder Platzierung von Online-Bewertungen.
§ 3 KI-gestützte Leistungen
Antwort- und Textentwürfe werden mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt. Der Kunde gibt Entwürfe vor Veröffentlichung frei, soweit eine Freigabe-Queue vereinbart ist; gibt der Kunde Inhalte ohne Prüfung frei oder beauftragt er die automatische Veröffentlichung, trägt er die inhaltliche Verantwortung für die veröffentlichten Texte. Der telefonische Assistent weist Anrufer darauf hin, dass sie mit einem KI-System sprechen.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt die für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen und Zugänge bereit (u. a. Plattform-Profile, Öffnungszeiten, Kapazitäten, Kontaktdaten, Weiterleitung von Feedback-E-Mails) und hält diese aktuell. Der Kunde sichert zu, dass er zur Beauftragung der Verarbeitung der übermittelten Daten (insbesondere Gästedaten) berechtigt ist. Verzögerungen, die auf fehlende Mitwirkung zurückgehen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters.
§ 5 Vergütung und Zahlung
Es gilt die bei Vertragsschluss vereinbarte monatliche Vergütung des gewählten Plans. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe (SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte). Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern diese anfällt. Der Anbieter kann Preise mit einer Frist von sechs Wochen zum Monatsende anpassen; dem Kunden steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Wirksamwerden der Anpassung zu.
§ 6 Zahlungsverzug und Leistungsaussetzung
Schlägt der Einzug der Vergütung fehl, wird der Kunde benachrichtigt und der Einzug wiederholt. Bleibt die Zahlung länger als sieben Tage aus, ist der Anbieter berechtigt, die Leistungen (einschließlich aller Automatisierungen) auszusetzen, bis der offene Betrag beglichen ist. Nach Zahlungseingang werden die Leistungen unverzüglich wieder aufgenommen. Weitergehende gesetzliche Verzugsrechte bleiben unberührt.
§ 7 Laufzeit und Kündigung
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und ist von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats kündbar, sofern nicht ausdrücklich eine Mindestlaufzeit vereinbart wurde. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt).
§ 8 Verfügbarkeit
Der Anbieter erbringt die Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit (kein SLA). Wartungsarbeiten, Störungen bei Drittanbietern (z. B. Bewertungsplattformen, Google, Telefondienstleister, KI-Anbieter) oder höhere Gewalt können zu vorübergehenden Einschränkungen führen; hieraus ergeben sich keine Ansprüche des Kunden, soweit den Anbieter kein Verschulden trifft.
§ 9 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens jedoch auf die vom Kunden in den letzten zwölf Monaten gezahlte Vergütung. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 10 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (insbesondere Gäste- und Bewerterdaten), schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO; die vom Anbieter bereitgestellte Vorlage ist Vertragsbestandteil. Der Kunde bleibt für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung gegenüber seinen Gästen verantwortlich, insbesondere für erforderliche Informationen nach Art. 13/14 DSGVO.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort und — soweit gesetzlich zulässig — ausschließlicher Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Juli 2026 — Ludwigshafen am Rhein